liz-tailor.com https://www.liz-tailor.com/blog/ Wed, 10 Jun 2026 07:56:16 +0000 de-DE hourly 1 Microsoft Azure - zu teuer oder eine Frage der Planung und Optimierung? https://www.liz-tailor.com/blog/azure-vms/ https://www.liz-tailor.com/blog/azure-vms/#comments Tue, 06 Jan 2026 12:47:00 +0000 https://www.liz-tailor.com/blog/azure-vms/ Weiterlesen

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Das Thema Microsoft Azure mag unterschiedliche Assoziationen hervorrufen. Das riesige Microsoft Ökosystem rund um Azure ist in wenigen Worten kaum zu beschreiben, stecken hinter Azure heute schon mehr als 200 unterschiedliche Dienste.

Ohne Frage stellt die Buchung von Rechenleistung in Gestalt von virtuellen Maschinen mit installierten Windows Server einen Schwerpunkt für viele Kunden in der Nutzung von Azure Diensten dar.

Analog zur klassischen On-Premises Welt setzen sich die Kosten für die Nutzung einer Windows Server VM auf Microsoft Azure aus zwei Positionen zusammen. Ein Teil der Gebühren entstehen für die Rechenleistung und eine weiterer Teil für die Windows Server-Nutzung. 

Der Teil Windows Server-Nutzung beinhaltet neben der Windows Server Lizenz auch eine beliebige Anzahl von Zugriffen auf ebendiese Umgebung.

In einer On-Premises Welt entstünden unweigerlich Kosten für die Zugriffe auf die Windows Server in Form von Windows Server CALs (Client Access Licenses - Zugriffslizenzen) für die internen Zugriffe und Windows Server External Connector Lizenzen für den Zugriff von Extern, durch zum Beispiel Geschäftspartner oder Kunden, auf eigene Windows Server.

Wie man die Kosten für die Windows Server-Nutzung reduziert?

Hier kommen bereits vorhandene Windows Server Lizenzen ins Spiel. Azure Hybrid Benefit ist das Stichwort. Eigentlich trivial. Bringt man Windows Server Lizenzen ein, fällt der Kostenanteil für den Windows Server für die Windows VM auf Azure weg.

Das Einbringen allerdings kann sehr unterschiedlich umgesetzt werden. Ein Paradebeispiel für das Zusammenspiel aus Cloud Diensten und klassischen Investitionen in Microsoft Lizenzen. Darüber hinaus lizenzrechtlicher Umstand, der unsere folgende These speist: Der Windows Server Datacenter hat seinen Zenit überschritten.

Werfen wir einen Blick auf den Compute-Anteil der Kosten für eine Windows-VM.

Wer hier mit dem Anspruch antritt, die Kostennote basierend auf PAYG reduzieren zu wollen, hat mehrere Möglichkeiten. Ohne Abstriche bei Laufzeiten oder der bevorzugten Instanz machen zu wollen, bleiben im Kern zwei Optionen zur Reduktion der Kosten. Reservierte Instanzen und Azure-Sparpläne verfolgen ein einfaches Muster. Steigt die Bereitschaft zur finanziellen Verpflichtung, dann sinkt der Preis. Der nächste Hebel stellt das Thema Flexibilität dar. Fällt die Wahl auf Reservierten Instanzen so muss man sich auf bestimmte VM-Familien und ausgewählte Rechenzentren festlegen. Mit den Sparplänen spart man weniger, wird aber mit Blick auf Rechenzentrum und ausgewählte Dienste flexibler.

Ein bewusster Umgang mit zukünftig zu erwartenden Kosten beginnt früher. Die Auswahl des Rechenzentrums zahlt bereits auf die zu planenden Kosten ein. So mag eine Nutzung einer Windows VM im Microsoft Rechenzentrum in Frankfurt (Germany West Central) schon auf PAYG-Basis günstiger sein als in Berlin (Germany North).

Komm auf uns zu, sollte bei euch noch Potenzial in puncto Kostenoptimierung für Azure VMs schlummern. 

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Neue Preise ab Juli 2026 https://www.liz-tailor.com/blog/neue-preise-ab-juli-2026/ https://www.liz-tailor.com/blog/neue-preise-ab-juli-2026/#comments Thu, 11 Dec 2025 00:00:00 +0000 https://www.liz-tailor.com/blog/neue-preise-ab-juli-2026/ Weiterlesen

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Mit Februar 2026 werden mit Preisänderungen Währungsschwankungen ausgeglichen und auch innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums eine Harmonisierung in den Preisen auf unterschiedlichen Preislisten umgesetzt. Die Euro-Preise lassen um 7,4% nach.

Wie schon im Jahr 2022 erfolgen im Juli 2026 Änderungen strategischer Natur. Ausgewählte Bundles werden von Microsoft angereichert. Vielfach mit mehr Services ausgestattet gibt es zum Teil deutliche Preiserhöhungen. Das gilt auch für ausgesuchte separate Services.

So steigt der Preis ohne nennenswerte inhaltliche Änderungen der Pakete der Frontline Worker Lizenzen Microsoft 365 F1 (+33%) und Microsoft 365 F3 (+25%) drastisch an.

Anders lesen sich die Änderungen für die Business Welt. Die Postfachgröße wird auf das Niveau der Enterprise Produkte angehoben. Somit wird ein einheitliches Bild von 100 GB Primärpostfach die Angebote Business und Enterprise harmonisieren. Eine Prise Sicherheit (SafeLinks Lite) und Copilot Chat legitimiert Microsoft zu einer Preiserhöhung von 16% für Business Basic Nutzer und 12% für Business Standard Lizenzen.

Ginge es nach Microsoft, sollte es in einer idealen Welt vermutlich keine Business Basic oder Business Standard Lizenzen mehr geben. Microsoft 365 Business Premium ist die Hero-SKU. Das mag erklären, warum hier keine Preisänderung vorgesehen ist. 100 GB Postfach und gleicher Preis für Microsoft 365 Business Premium, das macht das Angebot noch reizvoller.

Liegt die Preisdifferenz zwischen Microsoft 365 Business Standard und Premium aktuell bei 8,30€, wird dieser im Juli auf geschätzte 7,00 Euro schmelzen. Für das Geld bekommt man Services angefangen vom Device-Management über den Schutz von Identitäten und bis hin zur EndPoint Security. Da wird sich manch ein Marktbegleiter für ebendiese Angebot warm anziehen müssen, um nicht durch das Microsoft Angebot ersetzt zu werden.

Wirft man einen Blick auf die Enterprise Welt, scheinen die Microsoft Strategen etwas milder gestimmt. Hier sind mehrheitlich Preisaufschläge im einstelligen Prozentbereich zu finden. Auch ein Office 365 E3, primär mit Tools und Apps rund um die Anwenderproduktivität ausgestattet, kostet 13% mehr. Auch hier robbt man sich sachte an das Komplettpaket Microsoft 365 E3 heran.

Die größte Option ist und bleibt ein Microsoft 365 E5. Der Preis wird nominell um knapp 3,00€ steigen. Dafür wird ab Juli die Intune Suite, aktuell mit 8,70€ in der Preisliste zu finden, ein Microsoft 365 E5 Paket spürbar erweitern. Zusätzlich wird noch Guthaben für Microsoft Security Copilot pro Lizenz spendiert.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass nicht nur viele Komplett-Pakete im Preis geändert werden. Weitere Standalone Produkte wie Windows Enterprise oder die getrennt verfügbaren Microsoft 365 Apps for Business und Enterprise werden teurer.

Da die Intune Dienste Remote Help, Advanced Analytics und Intune P2 per Juli in die Enterprise Mobility und Security E3 Einzug halten werden, sind auch hier höhere Preise ab Juli zu kalkulieren.

Mehr Services und höherer Preis, Bürde oder Vorteil? Das wird jeder Lizenznehmer individuell für sich bewerten müssen. 

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Microsoft 365 – ein Überblick https://www.liz-tailor.com/blog/microsoft365-ueberblick/ https://www.liz-tailor.com/blog/microsoft365-ueberblick/#comments Wed, 26 Nov 2025 12:46:00 +0000 https://www.liz-tailor.com/blog/microsoft365-ueberblick/ Weiterlesen

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Was für eine Erfolgsgeschichte. Angefangen mit BPOS im Jahr 2008 bis zu den Microsoft 365 Bundles, die uns seit 2017 begleiten, ist viel Bewegung in die Microsoft Cloud Welt gekommen.

Manch ein Cloud Enthusiast erinnert sich noch an die Weiterentwicklungen des BPOS Angebotes namens Office 365 E1-E4.

Nicht zu vergessen das Jahr 2014. Die Kreativen zauberten die Enterprise Cloud Suite aus dem Hut. Dann kam wieder etwas Neues und Wegweisendes. Enterprise durfte bleiben, Cloud Suite musste gehen und wurde durch Secure Productive ersetzt. Die Secure Productive Enterprise darf nicht unerwähnt bleiben.

Wie sieht der perfekt ausgestattete Arbeitsplatz in puncto Software aus?

Sicherheit und Produktivität kombiniert mit dem Betriebssystem für Unternehmen sind die Bausteine, die heute ein Microsoft 365 ausmachen.

Bevor man sich in die große und vielfältige Welt der Microsoft Cloud Services im Detail verliert, werden zunächst Arbeitsprofile definiert. Mit Blick auf grundlegende Infrastrukturdienste lassen sich drei grundlegende Profile erarbeiten. 

Option Business

Mit den Microsoft 365 Business Angeboten hat der Microsoft Small Business Server 2011 einen ruhmreichen Nachfolger bekommen. Für Unternehmen bis zu einer Nutzerzahl von maximal 300 und zu einem grandiosen Preis- Leistungsverhältnis werden KMUs und kleinere mittelständische Unternehmen umworben.

Gerade das Bundle Microsoft 365 Business Premium folgt dem obigen All-in-One-Anspruch insbesondere an Sicherheit und Produktivität in einem Paket. Garniert mit einer Windows Upgrade Lizenz, um auch ältere Infrastrukturen auf den neuen Stand bringen zu können. Eine perfekte Basis und ein Sprungbrett für Kunden, die mehr möchten oder haben müssen. Mehr Sicherheit, mehr Compliance oder mehr KI namens Copilot – kein Problem.

Ein Eintauchen in die Microsoft 365 Business Welt bedeutet allerdings auch, die klassische On-Premises Welt abzuschütteln. Für Microsoft ist ein Unternehmen mit Microsoft 365 Business Lizenzen auf Cloud-Kurs. Hier steckt der Lizenzteufel im Detail, denn ein Zugriff auf lokale Anwendungsserver wie Exchange oder SharePoint sind hier nicht vorgesehen. Nicht einmal lokale Windows Server sieht Microsoft noch bei Kunden dieser Größenordnung. 

LT M365 Business

So charmant die Preisstrukturen auch ein mögen, so limitiert sind die Lizenznehmer hinsichtlich der Auswahl und Lizenzmengen in der Microsoft 365 Business Welt.  


Option Enterprise

Anders stehen die Microsoft 365 Enterprise Angebote da. Ob weiterhin On-Premises Bereitstellung, hybride Welten oder konsequentes Eintauchen in die Cloud Services, das spielt bei Microsoft 365 Enterprise Angeboten wie Microsoft 365 E3 oder Microsoft 365 E5 keine Rolle. Herzlich Willkommen in der Enterprise Welt.

Hinsichtlich der Nutzerzahl ein grenzenloses Angebot. Das kann mit einem Nutzer beginnen und beliebig nach oben skaliert werden. Die Basis ist hier die Windows Enterprise als Upgrade-Lizenz. Die macht aus einer vorinstallierten Windows Pro eine Windows Enterprise mit mehr Sicherheitsfunktionen, mehr Optionen bei der Telemetrie und umfangreicheren Lizenzrechten – Stichwort Desktopvirtualisierung.

Zusätzliche Sicherheits-, Compliance- und Management-Tools zeichnen die Enterprise Bundles aus. Aktuell gibt es im Vergleich zu Business-Lizenzen auch mehr Kapazität wie bei dem Primärpostfach mit 100 GB für eure Anwenderinnen und Anwender. , Compliance und Management Tools

Der finanzielle Sprung von Microsoft 365 E3 auf Microsoft 365 E5 ist spürbar. Im Kern wird Microsoft 365 E3 durch die Defender und Purview Suite erweitert und lässt nach Zuweisung noch die Telefonie via Teams zu. Für die Analysten gibt es noch Power BI Pro.

Option Frontline (oder auch Firstline)

 Ob Business oder Enterprise. Beide Optionen reflektieren Softwarepakete für Menschen, deren Arbeitsalltag am Computer stattfindet. Eine Zuteilung von persönlichen Geräten, wie PC oder Notebook, ergänzend vielleicht noch Tablet oder Mobiltelefon, bilden die Basis zur Nutzung der Software.

Damit ist aber eine wesentliche Gruppe von Angestellten nicht berücksichtigt. Ob Hotelgewerbe, produzierendes Unternehmen, Baubranche oder Retail. Die Beispiele könnte man beliebig erweitern. Hier bilden die Menschen das Rückgrat des Unternehmenserfolges, deren Arbeit überwiegend nicht am Computer stattfindet.

Hier ist deutlich zu spüren, wie diese Menschen, in der IT immer mehr Gesicht bekommen. Keine generischen Log-Ins mehr, dafür ein persönliches Postfach, Integration in Kommunikationskanäle wie Teams bis hin zu Workflows - gesteuert über die Power Platform von Microsoft.

Alles eine Nummer kleiner, ein spürbarer Preisrutsch und dennoch ist vom einzelnen Postfach bis zum All-in-One Bundle wie Microsoft 365 F3 vieles möglich. Fatal, wenn beispielsweise eine erhöhte Security hier enden würde. Defender Suite für Frontline Worker, gibt es. Purview für mehr Compliance in der Produktion, kein Problem. So ist es nur konsequent, dass auch Teams Phone Lizenzen für Frontline Worker angeboten werden. Die Adaption der großen Enterprise Welt auf die Angestellten ohne eigenen PC, nur günstiger und häufig kleiner dimensioniert.

Lizenzrechtlich lässt sich alles kombinieren. Aber das hat Folgen lizenzrechtlicher und technischer Natur. Vieles kann man korrigieren, anpassen, aufeinander abstimmen.

Daraus entsteht eine wohldosierte Anzahl von Arbeitsprofilen. Mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner in puncto erforderlicher und gewünschter Services pro Profil erfolgt der Griff ins Regal der Microsoft Angebote. 

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