Mit Februar 2026 werden mit Preisänderungen Währungsschwankungen ausgeglichen und auch innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums eine Harmonisierung in den Preisen auf unterschiedlichen Preislisten umgesetzt. Die Euro-Preise lassen um 7,4% nach.
Wie schon im Jahr 2022 erfolgen im Juli 2026 Änderungen strategischer Natur. Ausgewählte Bundles werden von Microsoft angereichert. Vielfach mit mehr Services ausgestattet gibt es zum Teil deutliche Preiserhöhungen. Das gilt auch für ausgesuchte separate Services.
So steigt der Preis ohne nennenswerte inhaltliche Änderungen der Pakete der Frontline Worker Lizenzen Microsoft 365 F1 (+33%) und Microsoft 365 F3 (+25%) drastisch an.
Anders lesen sich die Änderungen für die Business Welt. Die Postfachgröße wird auf das Niveau der Enterprise Produkte angehoben. Somit wird ein einheitliches Bild von 100 GB Primärpostfach die Angebote Business und Enterprise harmonisieren. Eine Prise Sicherheit (SafeLinks Lite) und Copilot Chat legitimiert Microsoft zu einer Preiserhöhung von 16% für Business Basic Nutzer und 12% für Business Standard Lizenzen.
Ginge es nach Microsoft, sollte es in einer idealen Welt vermutlich keine Business Basic oder Business Standard Lizenzen mehr geben. Microsoft 365 Business Premium ist die Hero-SKU. Das mag erklären, warum hier keine Preisänderung vorgesehen ist. 100 GB Postfach und gleicher Preis für Microsoft 365 Business Premium, das macht das Angebot noch reizvoller.
Liegt die Preisdifferenz zwischen Microsoft 365 Business Standard und Premium aktuell bei 8,30€, wird dieser im Juli auf geschätzte 7,00 Euro schmelzen. Für das Geld bekommt man Services angefangen vom Device-Management über den Schutz von Identitäten und bis hin zur EndPoint Security. Da wird sich manch ein Marktbegleiter für ebendiese Angebot warm anziehen müssen, um nicht durch das Microsoft Angebot ersetzt zu werden.
Wirft man einen Blick auf die Enterprise Welt, scheinen die Microsoft Strategen etwas milder gestimmt. Hier sind mehrheitlich Preisaufschläge im einstelligen Prozentbereich zu finden. Auch ein Office 365 E3, primär mit Tools und Apps rund um die Anwenderproduktivität ausgestattet, kostet 13% mehr. Auch hier robbt man sich sachte an das Komplettpaket Microsoft 365 E3 heran.
Die größte Option ist und bleibt ein Microsoft 365 E5. Der Preis wird nominell um knapp 3,00€ steigen. Dafür wird ab Juli die Intune Suite, aktuell mit 8,70€ in der Preisliste zu finden, ein Microsoft 365 E5 Paket spürbar erweitern. Zusätzlich wird noch Guthaben für Microsoft Security Copilot pro Lizenz spendiert.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass nicht nur viele Komplett-Pakete im Preis geändert werden. Weitere Standalone Produkte wie Windows Enterprise oder die getrennt verfügbaren Microsoft 365 Apps for Business und Enterprise werden teurer.
Da die Intune Dienste Remote Help, Advanced Analytics und Intune P2 per Juli in die Enterprise Mobility und Security E3 Einzug halten werden, sind auch hier höhere Preise ab Juli zu kalkulieren.
Mehr Services und höherer Preis, Bürde oder Vorteil? Das wird jeder Lizenznehmer individuell für sich bewerten müssen.
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